zu einem dazwischen verbinden
Komponieren heißt Überwinden: die Grenzen des Ausdrückbaren, des Hörbaren, des Zuordbaren, des Machbaren. Eigene, fremde, gedachte. Musik, nicht als Konfrontation, nicht als Extrem, sondern als Suche. Erkunden. Befragen. Und Genrezuschreibungen: aufgetragen, abgelegt, überschrieben. Dialog der Ungewissheit.
Wiederholung, Schleife, Loop, Schleife, Wiederholung. Festhalten und Veränderung – Widerspruch oder Symbiose? Statik, die fließt und Bewegung, die verharrt. Die einfachste Lösung als größtes Paradox.
Komponieren als Performance. Klang nicht nur konfigurieren, sondern manifestieren. Live. Strukturiert und unbestimmt zwischen Vereinbarung und Möglichkeit.
Konzert, Installation, Club. Die Kultur nicht-tonaler Klänge ist ortlos und ortgebunden. Jenseits gewohnter Formate, abseits vorgezeichneter Wege. Hardware aus Techno, Pop, Hip-Hop – zweckentgrenzt, umfunktioniert, aufgeladen mit neuer Ästhetik.
Sampling akustischer Instrumente – festhalten, wertschätzen, manipulieren. Musique concrète instrumentale als Ausgangspunkt, nicht als Ziel. Original, Synthese, Fragment sind die Schnittstellen von Klang und Irritation zwischen Echtheit und Täuschung, zwischen Erinnerung und Neuschöpfung.
Hardware für Live-Konzerte (Sampler, Drum-Machine, Effektgeräte), Software für Produktionen (DAW)
Formationen von Solo (u.a. krd), Duo (van Bornekamp, KySe DrüB), Trio (DryLyBü) bis zu üblichen Ensemblegrößen und Kompositionsaufträgen fügen sich zur Gesamtheit meines künstlerischen Ausdrucks. Hier eine Auswahl: